Rosszähne

Tourenziel:Rosszähne
Dauer:3:45 Std.
Länge:30,7 km
Höhenmeter:980 Hm, 980 Tm
Beschreibung:Vom Parkplatz am Viktors Imbiss aus geht es erst einmal auf der Teerstraße gemütlich einrollend zum Kalterer See. Am anderen Seeende steigt die Straße zum ersten Mal merklich an. Nach einer kurzen Rampe geht es auf der Schotterstraße oberhalb der Teerstraße weiter. Im stetigen Auf bei angenehmer Steilheit kommt man schließlich zum unteren Ende des Frühlingstals (Bikeverbot bergauf wie -ab!). Auf einem kurzen Abschnitt geht es bergab und dann wieder auf der Teerstraße bergauf. Schon bald verlassen wir diese wieder und fahren auf einer Schotterstraße im lichten Wald bergauf. Wir treffen wieder auf die Teerstraße und es geht weiter bergauf. Den Abzweig ins Frühlingstal lassen wir liegen und fahren am Waldrand einen kurzen Anstieg ehe es auf dem Trail hinunter geht. Der Trail ist gut zu fahren und sollte keine größeren Schwierigkeiten bereiten. Schließlich muss man auf der Forststraße wieder bergauf, ehe es rechts auf eine andere Forststraße geht. Diese rollt man nun talwärts bis rechter Hand der neue Trail ins Tal führt. Wegen Baumfällarbeiten war den Weg bei uns nicht vollständig fahrbar, was er aber ist. Schließlich kommt man wieder an die Forststraße und fährt rechts, den Abschnitt den man bereits kennt. Nun geht es aber auf der Teerstraße nach Montiggl.
Hier empfiehlt es sich eine Pause in der Tennisbar einzulegen.
Nach einem kurzen Anstieg auf der Teerstraße verlässt man diese in Sichtweite des Monticolo Rai Tv & Radio Towers auf deinen Trail. Der Weg ist wunderbar angelegt und man möchte mit noch höherer Geschwindigkeit diese Waldweg entlangfahren. Mit dem Beginn der Abfahrt ändert sich auf des Gesicht des Trails. Gleich am Anfang kommt eine kurze Felsstufe ehe es für einen längeren Abschnitt noch einmal gemütlich wird. Man erreicht eine Forststraße und biegt dann nach kurzem Gegenanstieg links ab. Die ersten Kehren kommen und der Weg wird anspruchsvoller! Eine lange Felspassage dürfe die meisten aus dem Sattel zwingen und zum Schieben anregen. Schließlich wird es aber wieder fahrbar und dann kommt eine weitere Schlüsselstelle. Eine enge Rinne mit lockeren Felsbrocken und Stufen muss gefahren werden. Dann kommt der Auslauf hinunter zur Teerstraße.
Der letzte Anstieg geht dann hinauf zu den Roßzähnen. Der Anstieg auf der Schotterstraße verzehrt die letzte Energie und dann geht es immer steiler und traillastiger hinauf. Mit dem Erreichen der Roßzähne steht nun die finale Abfahrt vor einem. Eine kleine Stufe leitet diese ein und dann geht es sehr flowig hinunter bis zum Ende einer Forststraße. Nun muss man immer wieder die richtige Linie treffen denn der Trail ist über lange Abschnitte nun sehr anspruchsvoll. Schieben macht hier aber auch nicht so richtig Spaß! Nach vielen Metern Trail und einer finalen Treppe kommt man in der Nähe des Startpunktes wieder auf die Teerstraße und kann gemütlich mit einem Grinsen zum Imbiss zurückfahren.
Besonderheit(en)
SchwierigkeitS4 (mehrere Stellen), S3 (längere Abschnitte) meist S2
Einkehrmöglichkeiten:Tennisbar (Montiggl)
Victors Imbiss (Parkplatz)
Video zur Tour:
Karte:
GPS-Track:
Höhenprofil:

Cislon Alm

Tourenziel: Cislon Alm
Dauer: 3:45 Std.
Länge: 14,8 km
Höhenmeter: 800 Hm, 800 Tm
Beschreibung: Als Saisonauftakt bzw. für den An- bzw. Abreisetag eine wunderbare Tour. Von Montan aus geht es auf der Teerstraße nach Truden. Auf etwa der Hälfte des Weges zieht die Teerstraße auf 18% an, bleibt aber immer gut zu kurbeln. In Truden geht es dann links auf hinauf zur Cislon Alm. Die Strecke wird kurz steil und mit dem Bruchsteinpflaster hat man den nötigen Gripp um diese Steigung zu meistern. Danach legt sich die Steilheit und auf der Schotterstraße rollt man gemütlich zur Cislon Alm.
Nach einer Pause auf der Sonnenterasse geht es noch ein kurzes Stück bergauf, ehe ein Wegweiser nun die Abfahrt ankündigt. Über die Almwiese geht es zum Waldrand und dann gleich auf den Trail. Der Trail ist anfangs recht flowig mit einzelnen Stellen S2. Doch je tiefer man kommt, desto giftiger wird der Trail und erreicht über längere Abschnitte S3. Dabei sind Stufen und enge Kehren zu meistern. Schließlich rollt man wieder flowig weiter ins Tal. Man erreicht die die Bahntrasse der alten Fleimstalbahn. Der direkte Weg hinunter nach Truden bleibt den Wanderern vorbehalten und man muss ein Stück talabwärts rollen. Ein kleiner Weg biegt rechts ab und man rollt auf ein Haus zu. Kurz vor dem Haus geht es dann wieder auf einem Trail weiter bis man Montan erreicht. Die letzten Meter zum Parkplatz müssen auf der Teerstraße zurückgelegt werden.
Besonderheit(en)
Schwierigkeit S3 (längere Passage) meist S2
Einkehrmöglichkeiten: Cislon Alm
Video zur Tour:
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Höhenprofil:

Jenesien – Ruine Greifenstein II

Tourenziel: Jenesien – Ruine Greifenstein II
Dauer: 02:30
Länge: 17,2 km
Höhenmeter: Hm: 450 / Tm: 1270
Beschreibung: Mal auf Neulandsuche oberhalb von Jenesien gewesen, doch leider nicht so erfolgreich gewesen. Erst ab dem Gasthof Edelweiss wurde der Weg wieder besser und für den MTB’ler interessanter. Den oberen Teil sind wir schon oft gefahren und er bietet immer wieder schöne Trailabschnitte. Ab dem Gasthof Noafer ging es aber über den Weg 11 zur Ruine Greifenstein und von dort ins Tal. Der Trail ist teilweise stark verblockt und hat immer wieder tückische Abschnitte. Etwas oberhalb der Kirche St. Cosmas und Damian zweigt ein Wanderweg rechts ab. Ein paar Stufen und enge Kehren verlangen Fahrtechnik aber bei weitem nicht so viel wie auf dem direkten Weg ins Tal. Mit dem Erreichen der Teerstraße beginnt der lange Weg zurück nach Jenesien oder einer der anderen Steilbahnen.
Einkehrmöglichkeiten
Schwierigkeit S3
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GPS-Track:
Höhenprofil:

Jenesien – Ruine Greifenstein I

Tourenziel: Jenesien – Ruine Greifenstein I
Dauer: 02:30
Länge: 17,2 km
Höhenmeter: Hm: 450 / Tm: 1270
Beschreibung: Mal auf Neulandsuche oberhalb von Jenesien gewesen, doch leider nicht so erfolgreich gewesen. Erst ab dem Gasthof Edelweiss wurde der Weg wieder besser und für den MTB’ler interessanter. Den oberen Teil sind wir schon oft gefahren und er bietet immer wieder schöne Trailabschnitte. Ab dem Gasthof Noafer ging es aber über den Weg 11 zur Ruine Greifenstein und von dort ins Tal. Der Trail ist teilweise stark verblockt und hat immer wieder tückische Abschnitte. Ab der Kirche St. Cosmas und Damian wird der Weg dann extrem anspruchsvoll. Hohe Stufen und enge Kehren verlangen Fahrtechnik. Mit dem Erreichen der Teerstraße beginnt der lange Weg zurück nach Jenesien oder einer der anderen Steilbahnen.
Einkehrmöglichkeiten
Schwierigkeit S4
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Höhenprofil:

Nesselbrunnsteig

 

Tourenziel: Nesselbrunnsteig
Dauer: 00:45
Länge: 7,4 km
Höhenmeter: Hm: 30 / Tm: 940
Beschreibung: Von der Bergstation der Ritten Seilbahn geht es anfangs ein kurzes Stück auf Asphalt doch schon bald wechselt am in der Wald und fährt über einen wunderbaren Weg. Ein kurzer Anstieg bringt einen auch schon wieder hinauf auf die Teerstraße, auf der es ein kurzes Stück bergab geht. Danach biegt man wieder in den Wald ein um dann noch einmal kurz oberhalb der Charlets Gummer ein kurzes Stück Teerstraße zu fahren. Der Abschnitt im Wald zeigt aber schon, was der Nesselbrunnsteig fordern wird. Dann kommt endlich der Nesselbrunnsteig. Hier steht ein Bikeverbotsschild! Der Trail aber ist sehr schön zu fahren und bietet immer wieder kurze anspruchsvolle Abschnitte. Stufen, Wurzeln und ein paar engere Kehren sind dabei ehe man wieder auf die Teerstraße trifft. Doch schon bald biegt man Richtung Burg Runkelstein ab. Der Weg wird zur Forststraße und anschließend hat man noch einen kurzen Gegenanstieg hinauf zur Festung. Dann über den Kaiser Franz Web hinunter nach Bozen. Durch Bozen geht es dann zurück zur Talstation ober aber zu einer der vielen legalen Möglichkeiten in Jenesien.
Einkehrmöglichkeiten
Schwierigkeit S3
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Jenesien I

Tourenziel: Jenesien
Dauer: 01:45
Länge: 16,4 km
Höhenmeter: 508
Beschreibung: Mit der Seilbahn geht es ganz bequem von Bozen hinauf nach Jenesien. Die Teerstraße hinauf in den Ort ist gleich einmal steil, so dass man schon ins schnaufen und schwitzen kommt. Oberhalb des Ortes legt sie sich dann zurück und in einem steten Wechsel von Auf- und Abfahrt nähert man sich am Abzweig. Eigentlich darf man nicht über das Hofgelände, aber hier waren wir so frei und haben einfach geschoben. Kurz darauf steht man am Waldesrand und die Abfahrt hinunter nach Bozen beginnt. Der erste Abschnitt ist ein wunderschöner Waldweg mit ordentlich flow. Ein kurzer Anstieg zwingt einem aus dem Sattel und schon bald ist man Steiflerhof angekommen. Der Waldtrail ist nicht besonders schwierig und schon bald kommt an den Ruinen der Flak an. Nun folgt wieder ein Trail im Wald, der jedoch etwas anspruchsvoller als der erste Abschnitt ist. Doch auch dieser geht schnell vorbei und man erreicht den Eggerhof. Auf der Teerstraße geht es ein Stück bergab, bis rechterhand der Trail wieder weitergeht. Ein Treppe ist der Einstieg in diesen Trail. Der Weg bis nach Unterglaning selber ist kein Problem und lässt sich gut fahren. Erst beim Überqueren der Straße ändert der Trail sein Gesicht. Der ehemalige Weg ist aus Bruchstein und von vielen Begehungen extrem glatt und rutschig. Schließlich erreicht man den Bereich der Promenade und so schwer es auch fällt – auf dieser ist Bikeverbot. Also geht es auf einem Nebenstraßen hinein nach Bozen und zurück zur Talstation der Seilbahn.
Schwierigkeit S2
Fotoalbum: Video
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Jenesien

Monte Titschen

Tourenziel: Monte Titschen
Dauer: 02:30
Länge: 19,9 km
Höhenmeter: 648
Beschreibung: Von der Bergstation der Kohlernbahn aus geht es auf der Teerstraße weiter bergauf. Der Weg ist in Richtung Deutschnofen ausgeschildert und einfach zu fahren. Oberhalb der Schneiderwiesen ist dann auch der Abschnitt Teer zu Ende und es geht auf Schotter weiter. An der großen Wegkreuzung geht es dann links hinauf auf einer Betonrampe zu den Mauerresten unterhalb des Monte Titschen. Der Trail fängt etwas versteckt an und schlängelt sich durch den Wald. Hier sind keine besonderen Schwierigkeiten und es macht richtig Spaß hier zu fahren. Nach einigen Kehren kommt dann die Schlüsselstelle der Tour. Ca. 20 Meter hartes Trailgelände und dann steht man auch schon wieder auf dem besseren Weg. In weiten Kehren geht es dann Bad St. Isidor, wo man einkehren kann. Danach geht es über den Schulsteig weiter in Richtung Bozen.
Schwierigkeit S2 (Stelle S3)
Fotoalbum: Video
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Höhenprofil
Monte Titschen

Transalp 2012 – Vom Brenner nach Riva

1.Tag Brenner – Kematen
Wir hatten das Glück ein Taxi zu haben und so wurden wir bis zur ersten Ausfahrt nach dem Brenner geshuttelt. Nachdem die Räder zusammengebaut waren, konnte es losgehen. Zunächst wieder ein Stück in Richtung Brenner, dann unter der Autobahn hindurch und dann gleich wieder rechts zum Gasthof „Brennerwolf“.  Hier hört auch bald er Asphalt auf und es geht weiter auf der Forststraße. Im Bereich der Luegeralm wird dann die Strecke kurzzeitig etwas anspruchsvoller bergauf. Hier ist der Weg teils verfallen, jedoch nicht lange und man kann wieder recht angenehm pedalieren. Mit dem Erreichen der Enzianhütte hat man ein gutes Wegstück der heutigen Etappe geschafft. Die alte Militärpiste hinauf ins Schlüsseljoch ist teilweise verfallen, so dass man teilweise absteigen muss um zu schieben.  Auf der anderen Seiten vom Schlüsseljoch geht es dann auf einer gut erhaltenen Militärstraße hinunter und die letzten Meter auf Teer nach Kematen.

Etappenlänge: 17 Km
Höhenmeter (bergauf): 941
Höhenmeter (bergab): 817
Fahrzeit: 3:10

2.Tag Kematen – Rif. Pederü
Vom Gasthof aus geht es dann wieder ein Stück zurück auf dem Weg, den wir gestern schon gefahren sind.  Von Fussendross aus geht es dann aber unaufhaltsam zum Pfundersjoch. Die Strecke ist steil und sehr anstrengend zu fahren. Wer hier schiebt ist auch nicht langsamer als die die kurbeln, kommt dafür aber am Joch mit etwas mehr Reserven an. Für ein kurzes Stück im Bereich der Großbergalm legt sich die Steilheit und es gibt so etwas wie entspanntes Fahren. Allerdings nicht lange, denn je näher man sich dem Joch nähert, desto schlechter wird der Untergrund. Die letzten Meter hinauf kommt man dann nur noch mit schieben weiter. Meist liegt auf der anderen Seite Schnee und bei uns war es noch eine geschlossene Schneedecke. Über diese sind wir aber sehr gut vorwärtsgekommen und erreichten bald den Trail hinunter zur Weitbergalm. Verblockt geht es die Kehren hinunter zur schon sichtbaren Alm.  An der Alm hat man den schlimmsten Teil hinter sich und es geht auf der Wirtschafts- später Asphaltstraße hinaus nach Pfunders. Mit einem deutlichen Gefälle führt die Teerstraße direkt nach Vintl, wo man in die Eisenbahn nach Bruneck einsteigt. Nachdem man in der Bahn sich wieder etwas erholen konnte, geht es in Bruneck gleich wieder bergauf zur Talstation der Seilbahn hinauf zur Plätzwiese. Vom Trubel an der Bergstation flieht man am Besten gleich wieder und macht sich auf, die Schotterstraße hinunter nach Sankt Vigil. Von Sankt Vigil aus geht es nach auf der Teerstraße und dem Wanderweg (wer will) zum Rif. Pederü.

Etappenlänge: 60,9 Km
Höhenmeter (bergauf): 3028 (davon ca. 1300 per Lift)
Höhenmeter (bergab): 2852
Fahrzeit: 6:00

3.Tag Rif. Pederü – Rif. Croda Da Lago Palmieri
Die Schotterpiste hinauf macht Mühe, denn die Beine sind von gestern doch noch recht schwer. Erst wenn die schon von untern sichtbaren Serpentinen hinter einem liegen, wird es flacher und angenehmer zum Fahren – anstrengend bleibt es aber dennoch. Die Landschaft ist aber herrlich und so lassen sich die Mühen auf dem Weg hinauf zur Faneshütte sehr gut ertragen. Hinter jeder Ecke wird ein neuer Blick in die Welt der Dolomiten freigegeben. Doch noch einmal muss man den inneren Schweinehund überwinden um die letzten Höhenmeter hinauf zum Limojoch zu meistern. Die Straße hinunter ist gut zu fahren und so steht man bald an der Teerstraße, die nach Cortina di Ampezzo führt. Das schöne aber ist, dass man nicht auf der Straße, sondern dem Radweg fahren kann. So kommt man fast bis zum Ortseingang ohne Verkehr aus.  Man verlässt Cortina in südlicher Richtung um auf der Teerstraße zum Lago de Pianozes zu fahren.  Hier war die Wegführung leider nicht klar und wir haben einen Umweg genommen. Am Besten ist es sich hier gleich links und nicht wie wir rechts zu halten. Die Teerstraße ist sehr steil und zieht den Strom aus den Waden.  Leider wird die Schotterpiste auch nicht gerade flacher und so ist man froh wenn man endlich am Rifugio ankommt.

Etappenlänge: 37,5 Km
Höhenmeter (bergauf): 1621
Höhenmeter (bergab): 1172
Fahrzeit: 5:10

4.Tag Rif. Croda Da Lago Palmieri – Rifugio Passo Valles
Der Tag startet mit einem Trail bergauf. Zwar sind es nur ein paar Meter, jedoch bleibt die Steilheit der Dolomiten und ihrer Wege eine Herausforderung für die Waden. Über unzählige Jöcher führt der Trail und wird erst im Bereich des Rifugio Citta Di Fiume zur Straße. Anfangs auf Schotter, später Teer und dann wieder Schotter geht es  Pass ins Skigebiet von Alleghe. Noch einmal geht es steil hinauf zum Rifugio Col Dei Baldi mit der Bergstation.  Nach Alleghe hinunter nehmen wir nicht die Strecken im Bikepark, sondern fahren auf der Schotterstraße hinunter. Von Alleghe aus geht es mal auf der neuen, mal auf der alten Bundesstraße weiter talauswärts nach Cencenighe Agordino. Hier biegen wir rechts ab um auf der Teerstraße nach Falcade zu fahren. Wir erleichtern uns den Anstieg und nehmen den Lift hinauf nach Falcade2000. Noch einmal ein bisschen Schotterstraße, dann geht es über Teer hinauf zum Rifugio Passo Valles am gleichnamigen Pass.

Etappenlänge: 51 Km
Höhenmeter (bergauf): 2560 (davon ca. 700 per Lift)
Höhenmeter (bergab): 2556
Fahrzeit: 5:00

5.Tag Rifugio Passo Valles – Refugio Refavaie
An diesem Tag wäre sicherlich noch mehr gegangen, jedoch hatten wir einen folgenschweren Sturz. Nach dem Besuch der Krankenhauses in Feltre, konnten wir aber weiter. Auf der Teerstraße geht es hinunter und gleich wieder bergauf zum Passo Rolle. Anfangs muss man noch die Kehren ausfahren, jedoch kann man sie, je näher man San Martino Di Castrozza kommt abkürzen.  In San Martino Di Castrozza hält man sich in Richtung Feltre um dann mit der Gondel sich einen langen Anstieg zu ersparen. Ab der Malga Tognola Di Siror führt ein verblockter anspruchsvoller Trail ins Tal. Aufgrund des Unfalls, waren wir aber alle etwas eingeschüchtert und haben uns nicht so richtig fahren getraut.  Weiter unten im Tal, erreicht man dann die Teerstraße, über welche man Caoria erreicht.  Von dort aus geht es dann noch einmal leicht bergauf bis zum Rifugio.

Etappenlänge: 44,7 Km
Höhenmeter (bergauf): 1392 (davon ca. 700 per Lift)
Höhenmeter (bergab): 2259
Fahrzeit: 3:30

6.Tag Refugio Refavaie – Levico Terme
Vom Rifugio aus geht es sanft hinauf dem Bachlauf folgend. Erst gegen Ende des Sacktals zieht die Steigung an und es gilt einige Kehren sich emporzuschrauben.  Mit dem Erreichen der Malga Val Cion sind die meisten Schwierigkeiten überwunden und es geht nur mehr leicht ansteigend zum Passo Cinque Croci. Wer einen Trail mag, kann vom Pass aus direkt über den Wiesenweg abfahren. Er ist nicht schwer zu fahren. Allen anderen sei die Forststraße empfohlen. Wir haben uns entschlossen über die Malga Conserie weiter auf dem Trail abzufahren. Dieser schlängelt sich, mit einigen Kehren, durch lichten Wald. Auf einer Höhe von ca. 1470 m trifft man wieder auf die Asphaltstraße. Mit nur wenigen kurzen Gegenanstiegen erreicht man schließlich den Canale de Brenta bei Scurelle. Über ruhige Nebenstraßen und später den ausgeschilderten Radweg erreicht man Levico Terme.

Etappenlänge: 54,3 Km
Höhenmeter (bergauf): 1205
Höhenmeter (bergab): 1833
Fahrzeit: 4:30

7.Tag Levico Terme – Serrada
Von Levico Terme aus geht es über die Kaiserjägerstraße hinauf auf die Hochebene der sieben Gemeinden. Gerade hier wurde im I. Weltkrieg um jeden Meter Boden gerungen. Noch zu Friedenszeiten wurde die strategische Bedeutung erkannt und zahlreiche Panzersperrwerke sollten den Italienern aber auf Österreichern den Durchbruch ins feindliche Hinterland verwehren. Über die Kaiserjägerstraße wurde der kriegswichtige Nachschub aufrechterhalten. Heute kann man friedlich auf dieser Teerstraße fahren und dabei die Schönheit der Landschaft genießen.  Oben angekommen zweigt rechts ein Weg ab, der gut ausgeschildert zum Panzwersperrwerk „Gschwendt“ führt. Auf den alten Militärstraße kommt man gut vorwärts und sollte sich die Zeit nehmen, das heute Museum zu besichtigen.  Auf der Versorgungsstraße und heutigen Staatsstraße geht es nach Chiesa, wo man die weite Schleife der Teerstraße über einen Waldweg abkürzen kann. Den Rest des Tage geht es auf Teerstraßen nach Serrada.

Etappenlänge: 32,6 km
Höhenmeter (bergauf): 1507
Höhenmeter (bergab): 742
Fahrzeit: 4:20

8.Tag Serrada – Riva
Eigentlich wollten wir noch über Trails nach Rovereto fahren, jedoch regnete es so sehr, dass wir uns dazu entschlossen, doch lieber auf der Teerstraße bleibend nach Rovereto abzufahren.  Von Rovereto aus ging es dann über Mori und den Passo San Giovanni nach Riva.

Etappenlänge: 46,3 Km
Höhenmeter (bergauf): 232
Höhenmeter (bergab): 1449
Fahrzeit: 2:30

 

Tourenziel: Transalp 2012 – Vom Brenner nach Riva
Länge: 344,3 km
Höhenmeter: 12486
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Höhenprofil:
Vom Brenner nach Riva
Katgeorie:AM-Tour, Belluno, Bozen, Südtirol, Trentino | Kommentare deaktiviert für Transalp 2012 – Vom Brenner nach Riva

Transalp 2013 – Von Sterzing nach Riva

1. Tag Sterzing – Schneeberghütte
Der erste Tag hat es gleich in sich. Von Sterzing aus geht es mit der Roßkopfbahn hinauf zum gleichnamigen Berg. Auf einem guten Wirtschaftsweg fährt man weit oberhalb des Ridnauntals zur Freundalm. Die ersten gut 200 Höhenmeter Abfahrt hat man bereits hinter sich, wenn man rechts auf den Wald- bzw. Wiesenweg abbiegt, der einen nach Hochparigg bringt. Diese Abschnitt hat es aber in sich und der viele Regen der vergangenen Tage hatte die Wiesen sehr rutschig gemacht. Mit viel Schieben erreichen wir aber endlich wieder die Forststraße und können es gemütlich ins Ridnauntal rollen lassen. Wir bleiben auf der orografisch linken Seite des Ridnaunbaches bis zum Schaubergwerk. Hier gönnen wir uns eine erste ordentliche Pause, denn nun folgt der lange Anstieg hinauf zur bewirtschafteten Moarerberg Alm. Bis dahin ist es aber noch ein langes Wegstück und unterwegs gibt es keine Einkehrmöglichkeit. Die Knappen haben aber ganze Arbeit geleistet und eine ordentlich Straße gebaut. Allerdings ist diese – für den ersten Tag – irgendwie zu steil und so schieben wir halt immer wieder mal ein Stück. Unterwegs sind immer wieder alte Stollen und Bergmannsbauwerke zu sehen und so bleibt die Auffahrt abwechslungsreich.  Mit dem Erreichen der Moarerberg Alm hat dann die Plackerei erst einmal ein Ende. Nach einer ordentlich Pause geht es daran den Anstieg hinauf in die Schneebergscharte zu meistern. Fast 600 Hm Schiebe- bzw. Tragestrecke liegen vor einem. Der Weg ist steinig und so fließt viel Schweiß, bis das letzte Bauwerk erreicht ist. Heuer liegt noch viel Schnee und die letzten 200 Höhenmeter geht es über die geschlossene Schneedecke mit den Fahrrädern am Rücken. Da schon jemand vor uns hier hoch gegangen ist, folgen wir dessen Spur und kommen natürlich nicht in der Schneebergscharte, sondern einer ungenannten daneben heraus. Der Weg zur eigentlichen Schneebergscharte ist allerdings nicht besonders weit und so treffen wir wieder auf den eigentlichen Aufstieg. Unser Etappenziel liegt nun schon vor uns zum Greifen nahe, doch noch haben wir die Abfahrt vor uns. Steil, ausgesetzt und verblockt geht es aus der Scharte hinab zum Schneeberghaus. Wer hier schiebt, macht sicherlich nicht viel falsch. Je näher man aber dem Schneeberghaus kommt, desto besser wird der Weg und schließlich fährt man auf einer alten Bergwerksstraße zur Hütte ab. Die Wirtsleute haben einen alten Bergwerksstollen als Fahrradkeller umfunktioniert und so lassen wir uns das Weißbier auf der Terrasse bei den letzten Sonnenstrahlen schmecken. Die warme Dusche, ein fast leeres Lager und richtig leckeres Essen runden diesen ersten Tag ab.

Etappenlänge:  29,2 Km
Höhenmeter (bergauf):  2300 (davon ca. 1000 per Lift)
Höhenmeter (bergab): 1310
Fahrzeit: 5:30

 

2.Tag Schneeberghütte – Stettiner Hütte
Der Tag beginnt mit einer schier nicht enden wollenden Abfahrt. Vom Schneeberghaus aus geht es auf ausgewiesener Strecke hinunter ins Passeier Tal. Die Strecke ist recht gut zu fahren und die Schwierigkeiten sind nicht besonders hoch. Eigentlich wollten wir schon vorher an den Passer fahren, jedoch läuft es so schön auf der Teerstraße, dass wir gleich nach Moos im Passeier Tal durchrauschen. Am tiefsten Punkt der heutigen Etappe angekommen, machen wir uns fertig für die nun folgende Auffahrt. Über Teer geht es in wechselnder Steigung nach Pfelders. Nachdem wir ja gestern bereits zur Schneeberghütte gekommen sind, werfen wir unseren ursprünglichen Plan, hier in Pfelders zu bleiben, über Board und beschließen den langen Anstieg hinauf zur Stettiner Hütte gleich noch zu machen. Von der Zeit es passt es allemal, da es ja gerade einmal später Vormittag ist. In Pfelders suchen wir erst einmal die Straße hinauf zur Stettiner Hütte. Der Teer wechselt in Schotter und am Lazinser Hof machen wir erst einmal Pause. Frisch gestärkt geht es nun zum anstrengenden Teil des heutigen Tages. Nur wenige Abschnitte sind fahrbar und so schiebt man ab der Lazinser Alm die nächsten 1000 Höhenmeter. Zum Glück ist die alte Militärpiste in einem guten Zustand, so dass wir relativ zügig vorankommen. Dennoch bleibt es anstrengend. Auch hier liegt immer wieder Schnee auf der Straße und zwingt uns zusätzlich an den wenigen fahrbaren Abschnitten auch noch zum Schieben. Endlich sind wir an der Stettiner Hütte und können unsere Fahrräder im Lagerraum sicher unterstellen. Es sind zwar viele Bergsteiger hier oben, jedoch sind wir die einzigen Transalpfahrer. Duschen und das obligatorische Weißbier auf der Hüttenterrasse lassen bald die Anstrengungen vergessen.

Etappenlänge: 35,8 Km
Höhenmeter (bergauf): 1800
Höhenmeter (bergab): 1450
Fahrzeit: 5:15

 

3.Tag Stettiner Hütte – Franzenshöhe
Von der Stettiner Hütte aus geht es über Schneefelder ins Eisjöchl und auf der anderen Seite hinunter in Richtung Vinschgau. Die Schneedecke ist noch gefroren und so kommen wir doch recht zügig voran. Endlich als die Schneedecke sich aufgelöst hat, können wir auch die alte Militärpiste genießen. Leider ist sie hier schon etwas stärker verfallen und so geht es immer leicht trailmäßig dahin. Als wir im Pfossental endlich angekommen sind, liegt der schwierigste Abschnitt des heuten Tags schon weit hinter uns. Am Eishof vorbei geht es zum Gasthof Jägerrast. Hier wollen wir die Bremsbeläge wechseln, jedoch ist die Schraube so eingerostet, dass sie sich nicht mit unserem Bordwerkzeug aufschrauben lässt. Also geht es weiter auf der inzwischen geteerten Straße. Wir fliegen förmlich ins Vinschgau hinunter. War es im Pfossental doch noch recht frisch, ist es hier unter dafür umso wärmer. Erst einmal wieder tourentauglich umgezogen geht es auf dem Radweg zur Bahnstation Stava. Wir haben Glück und die Bahn kommt auch gleich und so können wir die Fahrt nach Prad entspannt genießen. Von der Bahnstation aus kurbeln wir noch in den Ort um erst einmal Pause zu machen. Die Sonne scheint und es ist glühend heiß. Die Kehren der Straße hinauf zum Stilfserjoch liegen vor uns und so machen wir uns auf dem Weg. Eigentlich ist es nicht so steil, jedoch die enorme Hitze macht uns ordentlich zu schaffen und so sind wir froh, als wir endlich den Berggasthof Franzenshöhe erreichen und nicht noch die nächsten 500 Höhenmeter hinauf zum Pass kurbeln müssen. Nach einem erfrischenden Bad im hoteleigenen Pool genießen wir wieder das Weißbier. Ein Sommergewitter vertreibt uns, dafür können wir aber in der Werkstatt die Bremse richten.

Etappenlänge: 49,8 Km
Höhenmeter (bergauf): 1434
Höhenmeter (bergab): 2404
Fahrzeit: 4:30

 4.Tag Franzenshöhe – Santa Caterina Valfurva
Von der Franzenshöhe aus geht es noch einmal gut 500 Höhenmeter bergauf ehe man auf dem Stilfser Joch ankommt. Das gemeine dieses Abschnittes ist, dass man jeden Meter schon von unten sieht und auch, wie langsam man sich doch dem Ziel nähert. Vom Stilfser Joch aus fährt man nur ein kurzes Stück auf der Teerstraße bergab, ehe es auf einem sehr steilen Wegstück hinauf zum Rif. Garibaldi geht. Man fährt nur kurz auf dem bekannten Goldseetrail, ehe man links in Richtung Umbrailpass abbiegt. Hier auf der alten Militärstraße, die erstaunlich gut erhalten ist, kann man völlig autofrei den Umbrailpass erreichen. Nach einigen Kehren ist man dann am Umbrailpass, von wo aus im I. Weltkrieg die Italiener mit ihrer Artillerie tief in der k.u.k. Monarchie Ziele bekämpften.  Auf einem Versorgungsweg der Italiener geht es dann weiter zur Boccetta di Forcola. Der Weg ist komplett fahrbar, wenn auch anfangs ausgesetzt. Erst die letzten Meter hinauf in die Scharte, mit den Überresten der italienischen Stellung, muss man absteigen und schieben. Auf der anderen Seite der Scharte geht es dann auf der Militärstraße bergab, ehe man die unbeschilderte Kreuzung zur Boccetta di Pedenolo erreicht. Auf dieser Militärstraße lässt es sich zwar gut kurbeln, jedoch verfällt diese zusehends und so muss man sich schon etwas mehr anstrengen. Die Straße ist anfangs sehr gut zu fahren und die vielen Kehren lassen erahnen, welch schweres Gerät hier hoch geschafft werden musste. Kurz nach der Malga Pedenolo wird der Weg dann zum Trail, denn die Militärstraße ist hier völlig verfallen. Extrem ausgesetzt und teilweise nur handtuchbreit schlängelt sich der Weg durch den Abbruch. Wer hier stürzt, kommt erst ein paar hundert Höhenmeter später zum Stehen. Sobald man aber den Rio del Forcola erreicht hat, befindet man sich wieder auf einer guten Militärstraße und kann zum nahen Stausee wieder unbeschwert abfahren. An einem Rastplatz angekommen geht es links weiter bergab. Nach einem kurzen aber heftigen Gegenanstieg, fährt man dann endlich wieder bergab, bis man den Torrente Braulio erreicht hat. Dann muss man wieder in die Pedale treten um zur geteerten Straße die Bormio mit dem Stilfser Joch verbindet zu gelangen. Die Teerstraße bringt einen dann sehr zügig hinunter nach Bormio. In Bormio geht es dann mit der Seilbahn „Bormio 2000“ völlig schweißfrei bergauf. Hier oben geht dann die als „familientaugliche Tour“ ausgeschildert nach Santa Caterina Valfurva. Im einem stetigen bergauf und -ab kommt man langsam aber sicher dem Tagesziel näher. Es ist zwar kein Trail mehr, aber dennoch macht die Strecke richtig Freude.

Etappenlänge: 49,5 Km
Höhenmeter (bergauf): 2700 (davon ca. 900 per Lift)
Höhenmeter (bergab): 2836
Fahrzeit: 5:30

5. Tag  Santa Caterina Valfurva – Madonna di Campiglio
Heute können wir später starten, denn es geht mit der Gondel hinauf zum Sunny Valley. Somit sparen wir uns die Teerstraße, die eh mehr für Rennradler interessant ist. Jedoch hätten wir mehr unserem Hotelier zuhören sollen, denn wir verfahren uns erst einmal ordentlich. Somit ist anstatt eines Trails schieben angesagt – und das bergab. Die letzten Meter bis zur Teerstraße kann man aber dann doch noch fahren. Auf der Teerstraße geht es dann mit mäßiger Steigung zum Passo Gavia. Mit unseren Bikes und Rucksäcken sind wir einfache Beute für die vielen Rennradler. Dann geht es auf der anderen Seite bergab. Die ehemalige Militätarpiste ist heute geteert und so kann an es bedenkenlos rauschen lassen. In Pezzo verlassen wir die Hauptstraße um durch den Ort kurbelnd den Weg in Richtung Passo Tonale zu suchen. Da wir an einer Kreuzung falsch abbiegen, dauert es etwas bis wir uns und dem Gewirr kleiner Gassen zurechtfinden. Schließlich sind wir aber auf dem richtigen Weg und kommen somit fast ohne Höhenverlust an die Straße, die uns zum Passo Tonale hinaufbringen wird.  Da auch hier im I. Weltkrieg schweres Gerät an die Front geschafft werden musste, hält sich die Steigung und Grenzen. Einzig die Hitze macht uns zu schaffen. Am Passo Tonale trefft und die Faust der Zivilisation mit voller Wucht, denn hier ist alles verbaut und das pure Leben pulsiert durch den Ort. Also machen wir uns auf der ehemals österreichischen Seite auf deren Versorgungswege auf ins Val di Sole. Die Straße ist super zu fahren und so kommen wir unserem Ziel doch ein gutes Stück näher. Ein kleiner Trail noch und dann geht es auf dem Radweg nach Almazzago. Hier im Bikepark könnten wir uns ja noch austoben, dennoch wollen wir weiter. Mit der Gondel geht es hinauf. Langsam merkt man doch den Tag und so ist der letzte Anstieg mehr als nur anstrengend und wir sind froh, endlich abfahren zu können. Doch hatte ein Regenschauer die Strecke zusätzlich erschwert und so ist der Trail nass und glitschig. Endlich kommen wir am Lago Delle Malghette an, wo wir bleiben wollten. Doch es gibt eine Übernachtungsmöglichkeit im Rifugio und so müssen wir weiter nach Madonna di Campiglio. Es geht nicht zum Fahren und so schieben wir die 100 Höhenmeter bergab, bis wir endlich wir aufsatteln können. Die Forststraße bringt und dann direkt nach Madonna di Campiglio.

Etappenlänge:  71,7 Km
Höhenmeter (bergauf):  3450 (davon ca. 2120 per Lift)
Höhenmeter (bergab): 3355
Fahrzeit: 7:00

6. Tag  Madonna di Campiglio – Roncone
Von Madonna di Campiglio aus geht es über einen nicht besonders schwierigen Trail zum Rifugio Vallesinella.  Die Strecke sind wir bereits 2010 gefahren und so kommen wir ohne GPS und Karte gut aus und können die einmalige Landschaft der Brenta genießen. Der Anstieg hinauf zur Malga di Valagola ist bekannt, wird dadurch aber nicht besser. Die Straße lässt sich gut kurbeln und so kommen wir endlich am See an, wo wir zum ersten Mal auf andere Transalpfahrer treffen. Auch 2010 haben wir die lange Tragestrecke hinauf in den Pass gemacht, doch diesmal wollen wir einen anderen Weg ausprobieren. Vom See aus geht es auf der Forststraße weiter bergauf und an einem Wasserschloss können wir sogar unsere Trinkbeutel nachfüllen. Die Straße hört nach einiger Zeit auf und führt als markierter Wanderweg weiter. Ein kurzes Stück muss man hier schieben, bei weitem aber nicht so schlimm wie auf der anderen Strecke. Nahe der Talstation der Puza Dai Fo‘-Monte Grual kommen wir wieder auf eine Straße. Eine wunderbare Forststraße führt in sanftem abwärts um den Berg herum und an der Bar pra Rodont gibt es dann auch etwas zu Essen. Von hier aus gibt es einen Trail der uns auf dem direkten Weg, die Teerserpentinen abkürzend, ins Tal bringt. Von Pinzolo aus fahren wir auf dem Radweg nach Tione Di Trento. Ein letzter knackiger Anstieg treibt noch einmal die Schweißperlen auf die Stirn und dann geht es verdient hinunter nach Bondo. Auf dem Radweg geht es dann mühelos weiter nach Roncone.

Etappenlänge:  55,6 Km
Höhenmeter (bergauf):  1344
Höhenmeter (bergab): 2288
Fahrzeit: 5:45

7.Tag Roncone – Tiarno Di Sotto
Nach dem Frühstück geht es auf dem Radweg und später ruhigen Nebenstraße hinauf in die Berge. Hier oben verwerte das Forte Cardiola den Italienern den Zugang ins Hinterland der k.u.k. Monarchie. Die Straße lässt sich gut fahren, denn schließlich mussten hier schwere Geschütze und Granaten transportiert werden. Leider kann man nicht ins Forte Cardiola, das wegen Baufälligkeit gesperrt ist. Kurz nach dem Fort kommt noch einmal ein Brunnen – der letzte für diesen Tag. Dann zieht die Teerstraße deutlich mit der Steigung an, bis man die Malga Ringia fast erreicht hat. Nun wechselt der Untergrund wieder und auf der alten Militärpiste geht es nun weiter. Mit einer monotonen Steilheit geht es bergauf, jedoch hat auch hier der Zahn der Zeit schon Wunden an der Beschaffenheit der Strecke genagt. Allerdings kann man bis zur langen Querung ohne Probleme fahren. Nach der langen Querung kann man dann wieder für ein Stück aufsatteln, ehe man die letzten Meter hinauf ins Joch schieben muss. Auf der anderen Seite des Joches fallen gleich die vielen ehemaligen Militärbauten, Kasematten und Wege auf.  Wir nehmen die Strecke hinunter zur Malga Cadria. Nach einem Ratsch mit dem netten Senner, machen wir uns weiter auf den Weg zur Malga Vles. Der Weg hierher ist steinig und teils verblockt, wird aber zunehmend besser. Ab der Alm ist es dann eine Mischung aus Schotter- und Betonpiste die uns nach Concei bringt. Auf der Teerstraße geht es dann nach Tiarno Di Sotto.

Etappenlänge:  28,4 Km
Höhenmeter (bergauf):  1290
Höhenmeter (bergab): 1376
Fahrzeit: 3:50

8.Tag Tiarno Di Sotto – Tremalzo
Eigentlich kann man Tag 8 und Tag 9 zusammenfassen. Jedoch war unser Hotel noch nicht bezugsfertig, so dass wir diesen Puffertag mit einer leichten Tagesetappe nutzen konnten. Von Tiarno di Sotto aus geht es der Staatsstraße folgend bis zum Abzweig der Teerstraße hinauf zum Tremalzo. Schon so oft bin ich die Strecke gefahren, dass ich jede Ecke und Winkel kenne. Aber es hilft Nichts und so kurbeln wir uns langsam zum Rif. Garibaldi empor. Viel zu früh ist für heute Schluss und so fahren wir noch zur einsamen Cima Casat weiter. Ab der Bocca Casat führt ein handtuchbreiter Trail am steilen Wiesenhang entlang zu den ehemaligen Stellungen hier oben. Über den gleichen Weg geht es dann wieder zurück zum Rif. Garibaldi.

Etappenlänge:  23,8 Km
Höhenmeter (bergauf):  1195
Höhenmeter (bergab): 392
Fahrzeit: 3:00

8.Tag Tremalzo – Riva
Vom Rif. Garibaldi aus geht es auf der Teerstraße hinauf zum Passo Tremalzo und dann weiter am Rif. Garda vorbei zum Tremalzo Tunnel. Die Strecke hinunter nach Riva ist uns so gut bekannt, dass wir nach einer kurzen Pause uns auf den Weg machen, die schottrige Piste gegen Tal zu rauschen. Immer wieder halten wir an um Fotos zu machen und die Landschaft zu genießen. Wir haben keinen Zeitdruck mehr. Wer steigen noch zum Corno Dell Avrinone hinauf mit seinen Laufgräben und Scheinwerferstellung. Dann geht es weiter zum Passo Nota. Ein paar Gegenanstiege noch und endlich stehen wir am Passo Rochetta. Ein letzter Trail bring uns zur Straße hinunter nach Pregasina und auf der Teerstraße geht es zur alten Ponale Straße. Auf dieser für nichtmotorisierten Verkehr freigegebenen Straße laufen wir in Riva ein.

Etappenlänge:  30,8 Km
Höhenmeter (bergauf):  677
Höhenmeter (bergab): 2089
Fahrzeit: 3:00

 

Tourenziel: Transalp 2013 – Von Sterzing nach Riva
Länge: 40,8 km
Höhenmeter: 16276
Fotoalbum:
Karte:
GPS-Track:
Höhenprofil:
Von Sterzing nach Riva
Katgeorie:AM-Tour, Bozen, Italien, Südtirol, Transalp, Trentino, Vinschgau | Kommentare deaktiviert für Transalp 2013 – Von Sterzing nach Riva