Hochalpine Trails im Alta Razia und Vinschgau

Datum/Zeit
Datum - 23/08/2019 - 27/08/2019
Ganztägig

Guide / Tourenleiter: Andreas Cierpka

Veranstaltungsort Goldrain


Vier Tage im Alta Razia und Vinschgau um ein „The Best Of“  hochalpiner Trails zu fahren. Die Anstiege werden wir dank Shuttle uns aber erleichtern, was aber nicht bedeutet, dass uns diese geschenkt werden und wir wie in einem Bikepark keine Höhenmeter zurücklegen werden. Wir werden die 3000er Marke knacken!

Am Freitag Nachmittag werden wir ins Vischgau anreisen!

Bim-Bam und Goldseetrail

Ein langer Tag steht uns zum Einfahren bevor. Mit dem Shuttle geht es schon früh morgens wegen der Zeitenregelung los. Vom Stilfser Joch aus mit dem Bike schiebend hinauf zur Dreisprachenspitze und über den oberen Teil des Goldseetrails zum Einstieg in den Bim-Bam-Trail. Dieser hochalpine Trail weist über längere Strecken des Schwuerigkeitsgrad S2 auf. Später im Wald wird der Bim-Bam-Trail zunehmend flowig. Da wir in Trafoi ankommen sputen wir uns um mit der Furkelbahn hinauf zur Furkelhütte zu gelangen. Hier geht es über den unteren Teil des Goldseetrails (S2) mit einigen Gegenanstiegen hinunter ins Vinschgau.

Madritschjoch

Mit dem Shuttle geht es nach Sulden und von dort aus mit der Seilbahn hinauf zur Schaubachhütte. Fast alle Höhenmeter bis zum höchsten Punkt an der Schöntaufspitze (3325 m) müssen geschoben werden. Die Luft ist dünn und die Wege extrem steil angelegt. Nur ein kurzes Zwischenstück lässt sich fahren! Wer sich den weiteren Anstieg zum Gipfel der Schaufelspitze nicht antun will, kann hier bereits zum Madritschjoch abbiegen. Von der Schöntaufspitze aus geht es dann hinunter zum Madritschjoch. Auf dem Grat muss der eine oder andere Abschnitt geschoben werden. Vom Madritschjoch aus geht es dann die ersten 80 Tiefenmeter schiebend bergab. Der Trail hier ist extrem ausgesetzt und schwierig (S4) zu fahren. Danach aber wird die Schwierigkeit moderater (S3). Noch einmal kommt eine kurze Scheibestelle (S5), ehe es flowig (S2)hinunter zur Enzianhütte geht. Danach fahren wir zum Stausee und an dessen rechten Seite immer wieder über Trails das Martelltal hinaus.

Piz Umbrail

Auf den Umbrailpass gelangt man am besten vom Stilfser Joch und der Dreisprachenspitze. Der Anstieg führt an Stellungen aus dem ersten Weltkrieg vorbei und anschließend fahren wir auf einer Militärstraße der Schweizer Armee hinunter zum Umbraipass. Hier beginnt auch der knackige Aufstiegs. Auf einem Singletrail schiebt und trägt man das Bike während 500 Höhenmetern bis auf den Piz Umbrail auf 3033 Meter über Meer. Der Aufstieg ist kräftezehrend, zahlt sich nun aber aus. Die Abfahrt zu den Lai da Rims ist hochalpiner Superspass, der Weg schlängelt sich gut fahrbar durch die raue Gebirgswelt. Nach dem Rims-See ist die Route etwas technischer, gespickt mit vielen Serpentinen, aber weiterhin gut und spassig zu fahren. Schliesslich erreicht man den Bach im Val Vau, über 1000 Höhenmeter sind bereits abgefahren, und das bevorstehende Schlussstück kennen viele von Touren ins bekannte Val Mora. Nach ersten Trails als Abkürzung zum Schottersträsschen folgt man eben diesem bis zu einem Bergrücken, wo dann rechts der Trail durch den dichten Wald hinab bis zum Dorfrand von Sta. Maria führt. Anschließend geht es über leichte Trails parallel zur Straße zurück nach ins Vinschgau und mit der Bahn von Mals aus zurück nach Goldrain. Ein langer und anstrengender Tag!

Schartlkamm

Mit dem Shuttle geht es zunächst von Goldrain ins Martelltal und hinauf nach Martell. Die Shuttlefahrt endet 800 Höhenmeter unterhalb der Scharte. Nun geht es auf der Forststraße bergauf. Die Straße lässt sich gut 400 Höhenmeter gut fahren und ist von moderater Steigung. Die Sonne bescheint aber diese Hangseite und so kommt man gut ins Schwitzen. Am Ende der Forststraße geht es dann nur noch zu Fuß weiter! Das Bike wird nun geschultert um die letzten 400 Höhenmeter zurückzulegen. Immer wieder kann man die Schulter entlasten und schieben. Schließlich ist man aber oben und die Traumabfahrt beginnt! Zunächst geht es über den Schartlkamm im hochalpinen Gelände bergab. Der Großteil der Abfahrt ist flowig aber immer wieder kommen einige Stellen, die umsichtiges Fahren erfordern. Je weiter man aber den Trail ins Tal folgt, desto geringer werden die Schwierigkeiten und schließlich ist man im Flow angekommen. Ein paar Kehren weiter erreicht man den Haslhof, der den meisten als Startpunkt des „Holy Hansen“  bekannt sein dürfte. Wir aber fahren schon vorher ab und kommen über eine Spitzkehrentrail zum Aigentrail und zurück nach Goldrain.

Anschließend geht es auf die Heimreise

 

 

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